Webware?

Ein Wolkoholic zu sein heißt für für mich: Meine Programme, Anwendungen und Dateien immer dabei zu haben, ohne dafür den Stick mitnehmen zu müssen. Und das geht: Im Web bieten immer mehr Hersteller „Programme“ an, die Sie nicht mehr auf Ihrem PC installieren müssen. Man muss sie überhaupt nicht mehr installieren – sie sind einfach “da”. Um diese Programme gehts in diesem Blog.

Je nachdem, wen man fragt, heissen solche Programme “Rich Internet Applications” (RIAs) oder einfach “Webware“, weil es ja Software ist, die im Web läuft. Modisch ist auch der Begriff “cloud computing“, bei dem – extrem vereinfach gesagt – die Daten und Anwendungen auf mehrere Server (oder auch Clients) verteilt sind, entsprechend heißt die Webware dann auch mal “Cloudware“. Eigentlich ist es aber meist bloß  ”Browserware“, weil sie im Browser läuft.

Was ist Webware? Cloudware? Browserware?

Ist ja auch egal, wie man die Sache nennt. Sie kennen ja ohnehin schon solche Programme: Die Webmail-Oberflächen von GMX, Web.de, Yahoo! Mail oder Google Mail sind nichts anderes als E-Mail-Browserwares. Diese Web-Programme können inzwischen erstaunlich viel – eigentlich alles, was auch normale Software kann.

Möglich machen das die neuen Browser, schnelle Datenübertragung (auch mobil, denn auf den USB-Stick können Sie mit Webware zwar verzichten, nicht aber auf DSL, WLAN oder einen mobilen Internetzugang per EDGE/UMTS) und Techniken wie Adobe Air, JavaScript, Sun Java, Adobe Flash, Google Gears, Microsoft Silverlight oder ähnliches. Diese konnten vor Jahren maximal flüssige Animationen darstellen, doch heute lassen sich damit ganze Text- und Bildbearbeitungen, Datenspeicher und sogar betriebssystemähnliche Oberflächen direkt im Browser des Benutzers darstellen.

Voraussetzungen für Webware

Um Webware nutzen zu können, braucht man eigentlich nur einen möglichst aktuellen Browser (Internet Explorer, Mozilla Firefox, Flock, Apple Safari, Google Chrome) mit den möglichst letzten Updates und den möglichst aktuellsten Versionen von Java und Flash. Silverlight braucht man derzeit (Stand 1/2009) noch eher selten, ebenso AIR. Vorsicht bei Blockern wie FlashBlock, NoScript etc.: Die machen auf vielen Webware-Angeboten Probleme, diese Seiten sollte man in den Blockern bei Bedarf  und Vertrauen whitelisten.

Welches Betriebssystem?

Das Betriebssystem ist übrigens egal – theoretisch. In der Praxis jedoch hinken Mac und Linux in ihren Versionen von Java und Flash den Versionen von Windows stets ein wenig hinterher. Das führt häufiger zu Problemen, als man erwartet. Ich persönliche empfehle und nutze Firefox auf Windows, Mac und Linux gleichermaßen, als Ausweichbrowser Internet Explorer (auf Windows) oder Safari (auf Mac). Chrome verwende ich nur auf Seiten, die Gears einsetzen, weil ich den Browser vom Nutzerfeeling nicht mag und er derzeit auf so mancher Webware Probleme macht. Ein Browserkrieg findet auf Wolkoholic.net nicht statt.

Embedding?

Irgendwie schon auch, oder?


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